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Gunter Damisch (1958 - 2016)

Ölbilder, Papierarbeiten und Bronzeplastiken

 GALERIE WELZ
 25.04. - 02.06.2018

 

Vernissage: am Dienstag, 24. April 2018, 19 Uhr


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Gelbfeldflimmern Flämmlerquerflug - 2007,
Öl auf Leinwand, 90 x 70 cm

Gunter Damisch zählte zu einer Gruppe junger Künstler, die in Österreich in den 1980er-Jahren auf sich aufmerksam machten und als „Neue Wilde bekannt wurden. So unterschiedlich sich die Künstler positionierten, ob abstrakt oder figurativ, die Malerei nimmt bei allen eine zentrale Rolle ein.

Das Große im Kleinen, das Kleine im Großen, das Wesentliche, Spuren des Lebens überall zu finden und zu zeigen, dieser universellen Frage unserer menschlichen Wahrnehmung hat Gunter Damisch sein ganzes Werk gewidmet. Früh hat er seine eigene, unverkennbare Bildsprache gefunden, überall tummeln, sammeln sich Miniaturfiguren um organische Formen, die man als spirituelle Weltenlöcher, als soziologische Ballungen, als mineralogische Verdichtungen lesen kann. Damischs „Steher“ und „Flämmler“, stehen stellvertretend für uns alle, die in seiner Kunst archaisch-fröhliche Gesellschaften bilden und in ihrer immerwährenden Wiederholung ganze archaisch-fröhliche Welten und Universen.

Mit Malereien, Zeichnungen und Bronzeplastiken zeigt die Galerie einen Überblick aus dem Schaffen des Künstlers, in denen die Bildmotive „Welt und Weltwege", mit Figuren besetzte und belebte Orte, mit kleineren und größeren schwebenden Figuren „Flämmler" durchwachsen werden. Die Malereien und konzentrierten Zeichnungen werden begleitet von Bronzeplastiken mit denen sich Gunter Damisch ab 1990 bis 2002 intensiv auseinandersetzte.

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BLOCKHAUSHORIZONT AM BLAUFELDWEGKONSTRUKT - 2009
Öl auf Leinwand, 110 x 110 cm

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DUNKELFELD-WEISSWEGNETZE II- 2005,
Öl auf Leinwand, 80 x 110 cm

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HELLE WELTWEGVERSCHLINGUNG - 2005
Öl auf Leinwand, 110 x 130 cm