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Karl Korab


GALERIE IN DER SCHMIEDE
 30.01. - 14.03.2003

 

 


Am 26. April 1937 in Falkenstein, Niederösterreich, geboren Mittelschulbesuch in Horn. Nach der Matura, 1957, Studium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, bei Prof. Sergius Pauser, 1964 Diplom und Abgangspreis der Akademie.

Karl KORAB gehört zu den wenigen österreichischen Künstlern, die sich sowohl im Kunsthandel als auch bei Sammlern und Kritikern international durchsetzen konnten. Während seines Studiums interessierte er sich besonders für die Niederländer Bosch und Breughel, er setzte sich aber auch mit den Surrealisten und den Vertretern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus auseinander. Schon während seiner Frühzeit löste sich Korab von seinen Vorbildern und entwickelte einen eigenen Formenkanon, den er immer wieder weiterverarbeitet und variiert Korabs Hauptthemen, mit denen er sich weitgehend beschäftigt sind das Stilleben, Landschaften, seltsam anmutende maskenhafte Köpfe und das Interieur In dieser Beschränkung auf bestimmte Bildthemen und eine bereits erarbeitete Bildsprache liegt die Möglichkeit der Ausdruckssteigerung und Verdichtung des einzelnen Werkes In Korabs Arbeiten mischen sich erfundene, „phantastische“ Gebilde mit alltäglichen Gegenständen und Formen, verschieben sich untereinander und bilden so eine geheimnisvolle Zwischenwelt der Dinge. Der Betrachter steht vor einer scheinbar stillstehenden, in sich abgeschlossenen Welt, in der die in ihr angesiedelten Gegenstände von beruhigendem Eigenleben erfüllt sind und ein dem Alltag des Menschen verschlossenes Dasein führen Im Bild wird die dargestellte Dingwelt zum „magischen Gegenüber", in der Auseinandersetzung mit den Dingen entsteht eine neue formale und psychologische Wirklichkeit, eine zweite Realität.